BIOGRAPHIE

ARBEITEN IM ÖFFENTLICHEN RAUM

ARBEITEN IM PRIVATEN RAUM

IN ARBEIT


 MARKER

Primarschule Dürrenast Thun


1999 - 2004

 

Situation:

Mit der Ergänzung durch die neue Bibliothek besteht die Schulanlage Dürrenast aus vier Einzelgebäuden; jedes aus einer andern Epoche des Schulhausbaus. Ein künstlerischer Eingriff sollte dieser Situation Rechnung tragen und deshalb eher ein Ideengeflecht anstelle eines Einzelelementes in die Anlage einbinden.

 

Vorschlag:

Marker ist eine Langzeitarbeit.

Einbezogen ins Projekt werden jeweils die ältesten Schüler des Schulhauses. Diese hinterlassen so ihre Spuren an jenem Ort, an welchem sie einen grossen Teil ihrer Schulzeit verbracht haben.

Das Konzept von Marker sieht stichwortartig folgendermassen aus:

  • Während 6 Jahren werden die Schüler durch KünstlerInnen in Fragen der zeitgenössischen Kunst eingeführt.
  • Für die Kunstblöcke wird jedes Jahr ein anderer Künstler / eine andere Künstlerin eingeladen.
  • Ein Zeichen, welches sich auf den Inhalt des jeweiligen Kurses bezieht, wird am Ende jedes Blockes an ausgewählten Orten innerhalb des Schulareales gesetzt.
  • Im Laufe der Jahre wird an der Primarschule Dürrenast eine Kunststruktur entstehen; vor allem wird den SchülerInnen aber ein Bewusstsein für Fragen und Denkweisen von zeitgenössischer Kunst mitgegeben - längerfristig gesehen der wichtigste Teil des Projektes.

 

Marker ist im Herbst 2004 abgeschlossen worden. Beteiligte KünstlerInnen: Hanswalter Graf (1999), Nika Spalinger (2000), Markus Schwander (2001), Dominique Lämmli (2002), Heinrich Lüber (2003), Lang/Baumann (2004). Parallel zum Projekt ist jeweils ein Magazin, welches sich mit Kunst und Architektur im Bildungsbereich beschäftigt, erschienen.