BIOGRAPHIE

ARBEITEN IM ÖFFENTLICHEN RAUM

ARBEITEN IM PRIVATEN RAUM

IN ARBEIT


 GLEITER

Raum der Stille, Regionalspital Interlaken


2005

 

Situation

Zwei - ehemals vom Spitalbetrieb benutzte - Räume werden zu einem Raum der Stille umgebaut. Dieser neu entstehende Ort soll sowohl Einzelnen als auch Gruppen eine Stimmung von Ruhe, Besinnung und Geborgenheit geben können. Alle (architektonischen und künstlerischen) Teile, welche einen solchen Raum definieren, werden im Hinblick auf die gewünschte Atmosphäre ausgesucht und eingesetzt.

 

Projekt

Die Bauteile von Gleiter setzen sich aus 3 Themenfeldern zusammen: Orientierung, Licht, Ausblick.

 

Orientierung

Die West-Ost-Ausrichtung sakraler Bauten steht im Abendland in einer langen Tradition. Für die bsinnlichen Anlässe soll dieser Ostung auch im Raum der Stille in Interlaken eine grundlegende Bedeutung zukommen. Die Ausrichtung des Raumes wird um rund 31º von der gegebenen Nord-Ost-Ausrichtung in eine tatsächliche Ost-Richtung gedreht.

 

Licht

Licht und Farben haben auf die menschliche Gefühlswelt einen sehr direkten und starken Einfluss. Der Raum der Stille im Spital Interlaken wird durch äusserst langsam wechselndes farbiges Licht in immer wieder neue Lichtstimmungen gleiten.

 

Ausblick

Einerseits ist hier ein faszinierender Blick - vorbei an den Spitalbauten - auf die Alpenlandschaft gegeben, andererseits sollte ein Raum der Stille, um wirklich in sich ruhen zu können, nicht zu sehr von äusseren Einflüssen tangiert werden. Der Ausblick auf die Landschaft wird abstrahiert und dadurch nach innen gerichtet - als farbiges Glasfenster (in Anlehnung an die Ausstattung traditioneller Sakralbauten).